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Jugger - Der etwas andere Mannschaftssport

Der Sport mit Pompfe und Hundeschädel

 

Jugger ist der etwas andere Mannschaftssport. Entstanden ist er aus einem Film, für den diese Sportart eigens erfunden wurde.

Sogennante LARPer (Live Action Role Player) haben es nachgespielt und mit der Zeit entstand immer mehr der sportliche Gedanke, mit festen Regeln und so wurde Jugger schließlich auch als offizieller Sport anerkannt. Mehr zur Entstehung und weiter Infos zum Sport gibt es auf jugger.de

 

Worum geht es nun beim Jugger?


Die Grundregeln sind recht simpel: 5 gegen 5, gespielt wird auf der Größe eines Handballfeldes. 4 Spieler jeder Mannschaft sind mit den sogenannten Pompfen (Gepolsterte Spielgeräte) ausgestattet, der 5. Spieler ist der Läufer und darf als einziger den Jugg (Den Spielball beim Jugger, der angelehnt an den Film wie ein Hundeschädel geformt ist) berühren und muss diesen in das gegnerische Mal (so werden die "Tore" beim Jugger genannt, es sind kleine Schaumstoffringe auf dem Boden) bringen, um einen Punkt zu erzielen. Die Spielzeit wird anhand von Trommelschlägen, den "Steinen" gezählt, nach einer gewissen Anzahl Steinen ist das Spiel vorbei und das Team mit den meisten Punkten gewinnt.

Was haben jetzt die anderen 4 Spieler mit den Pompfen zu tun?
Im Grunde fechten sie Duelle mit den gegnerischen Spielern aus und versuchen, das Duell für sich zu gewinnen. Sobald man von einer Pompfe in der Trefferzone getroffen wurde (Dies ist der gesamte Körper abgesehn von Kopf, Hals und Händen), muss man für eine Strafzeit abknien (in der Regel 5 Steine) und darf so lange nicht am Spielgeschehen teilnehmen.

Auch die Läufer können getroffen werden, die beiden Läufer dürfen miteinander ringen, dabei gelten im Grunde die Regeln des römischen Ringens.

 

Auf YouTube gibt es etliche Videos, wo man sich mal einen ersten Eindruck verschaffen kann.

 

Wieso schreibe ich jetzt aber etwas über diese Randsportart?

 

Ich selber übe diesen Sport seit 2015 aus, entdeckt habe ich ihn damals durch Zufall in einer Fernsehdokumentation. Ich war davor nie Fan von den klassischen Mannschaftssportarten und mir fehlte dadurch einfach ein Ausgleich zum individuellen Krafttraining im Fitnessstudio.

Jugger ist sehr anstrengend, ein gutes Konditionstraining, kann von jedem ausgeübt werden (Es gibt keine Unterteilung nach Geschlecht oder Alter) und macht einfach Spaß.

 

Die Vorteile

  1. Im Sommer wird Jugger im freien gespielt -> Bewegung an der frischen Luft
  2. Mannschaftssport erhöht die Motivation
  3. Es macht riesen Spaß und man merkt gar nicht, wie die Zeit vergeht
  4. Das Verletzungsrisiko ist sehr gering, die häufigsten Verletzungen sind mal ein umgeknickter Finger oder Fuß (aber auch das passiert sehr selten und könnte auch beim Joggen passieren)
  5. Es ist einfach mal etwas ganz anderes und auch ein wenig verrückt
  6. Die Pompfen werden selbst gebaut -> Individuelle Gestaltungen (Im Rahmen des Regelwerks) möglich

 

Im Großraum München gibt es zwei aktive Teams, bei denen ich auch beiden spiele: Im Münchner Westen die "Munich Monks", die im Hirschgarten trainieren und im Südosten vor den Toren Münchens "Die deren Name nicht genannt werden darf", welche an der Bundeswehr-Universität in Neubiberg trainieren.

 

Beide Teams haben Facebook-Seiten und ich vermittele auch gerne zu den Teams.

 

Wenn du noch auf der Suche nach einem geilen Team-Sport bist, versuch doch mal Jugger!

In diesem Sinne:
Jugger On!